Themenübersicht Energiesparen
Der materiell reiche Teil der Welt, lebt heute sehr verbrauchend. Die Menschen bauen auf die unendliche Verfügbarkeit von Bodenschätzen. Aus dem Boden wächst tatsächlich vieles nach, was wir verbrauchen. Nur mit dem Öl und der Kohle sieht es schlecht aus. Vielleicht sollte man diese Stoffe wirklich für edle Materialherstellung nutzen, statt sie zu verbrennen. Zum Verbrennen könne wir auch Holz und Energie-Getreide verwenden. Das damit jetzt freigesetzte Kohlendioxid entstammt auch den in den letzten Jahren gebunden Kohlenstoffen und führt nicht zur plötzlichen Freisetzung von über Millionen von Jahren gebundenen Kohlenstoffen. Die damit verbundenen klimatischen Veränderungen mit all den stärkeren Stürmen, Überschwemmungen etc. treffen nicht nur den materiell reichen Teil der Welt...
"Unabhängigkeit von den Erhöhungen der Gas-, Strom- und Ölmonopole" ist eines der häufigsten Argumente. "Keine indirekte Mitschuld mehr an Tankerunglücken und Kriegen um Öl" sagen die anderen. Spätestens bei jeder Sanierung der Heizung sollte man daran denken: Integration einer Solaranlage für die Erwärmung des Wassers im Sommer und die Heizungsunterstützung im Winter.
"Einspeisen oder selbst verbrauchen?", ist hier die Frage. Wird Strom bereits angeliefert, kommt eine Einspeisung in Betracht. Sind die Leitungen nicht vor Ort oder wird der mobile Einsatz benötigt, ist der Eigenverbrauch die richtige Anwendung.
Die Art und Weise der Biomassenutzung ist teilweise umstritten. Einige fordern mehr nachwachsende Rohstoffe am Energie- und Rohstoffmarkt, insbesondere die Förderung der Herstellung von Biokraftstoffen.
Andere wenden sich gegen einen übermäßigen Anbau von Biokraftstoffen zu Lasten der Versorgung mit Nahrungsmitteln und Kleidung. Die Auseinandersetzung konzentriert sich auf einen sinnvollen Umfang der Nutzung nachwachsender Rohstoffe.
Allgemein werden nachwachsende Rohstoffe und nicht-stoffliche erneuerbare Energien langfristig als überlebensnotwendig angesehen, da die Nicht-erneuerbaren Rohstoffe bei der Deckung des künftigen Bedarfs der Weltbevölkerung an Konsumgütern nicht mehr ausreichen.
Neben Industrie und Verkehr trägt die Gebäudebeheizung wesentlich zum Energieverbrauch bei. Die Energieberatungen zeigen: Der Trend beim Energiesparen im Neubau von Gebäuden geht eindeutig zum Synergiehaus, Passivhaus und Niedrigenergiehaus.
Die meisten Gebäude stehen jedoch bereits. Die Menge der Energieeinsparung ist bei den Sanierungen in Altbauten geringer. Möglichkeiten längerfristig Geld zu sparen und unsere Lebensqualität zu verbessern, gibt es jedoch genug. Die Energieeinsparverordnung EnEV setzt hier jedoch auch hier eindeutige Zeichen. Der größte Teil der Investitionen findet im Bereich der Altbausanierung statt.
Am Anfang der Überlegungen zum Energiesparen steht eine sehr gute Wärmedämmung (kleine k-Werte bzw. u-Werte). Eine geschlossene Außendämmung reduziert die Wärmebrücken bei der Altbausanierung. Die Wärmeableitung in das Erdreich wird mit einer Perimeterdämmung verringert.
Neue Fenstern mit Wärmeschutzverglasung tragen zur Verbesserung des Raumklimas bei. Die Behaglichkeit steigt. Im Sommer wird es durch den Wärmeschutz nicht unerträglich heiß.
Durch den Einbau von neuen Fenstern mit Wärmeschutzverglasung und einer starken Wärmedämmung werden die ungewollten Zuglufterscheinungen stark reduziert.
Die Lebensgewohnheiten der Bewohner ändert sich nach dem Einbau neuer Heizungstechnik und neuer Fenster meistens nicht. Es wird nicht häufiger gelüftet. Die Feuchte in den Räumen, die durch Atmung, Blumengießen und anderen Wasserverbrauch entsteht, wird nicht mehr weggelüftet. Es entsteht Schimmel. Eine Kontrollierte Be- und Entlüftung übernimmt diese Lüftungs-Aufgabe. Kommt eine Wärmerückgewinnung hinzu, werden auch die Lüftungs-Wärmeverluste erheblich reduziert.
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